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Lesewettbewerb in „Tüscher Platt“

„Dat Tüscher Platt“ darf nicht sterben

Foto und Text: Walter Peis

Vor interessierten Zuhörern und erfahrenen „alten Hasen“ und natürlich dem Unterstützer-Ehepaar Gisela und Severin Leber, aus Kriftel, stellten sich neun Züschener Schülerinnen und Schüler in der Borgs Scheune dem Lesewettbewerb plattdeutscher Texte. Zur Begrüßung brachte es Elisabeth Oberließen – natürlich auf Platt - auf den Punkt: „Lüde, et irs leider wohr, unse Platt irs wahne in Gefohr. Wann ih`t wöllt noch länger hören, mötten de Blagen et auk wier lehren!“. Ihrer Empfehlung folgend präsentierten die angehenden Profis lustige Texte und Sketsche. Über die gestiegene Qualität ihrer Aussprache äußerte sich Severin Leber hoch erfreut und bedankte sich in gewohnter Weise. Des Weiteren empfahl er den Jugendlichen das Erlernte, so oft wie möglich, im täglichen Umgang anzuwenden und versprach den künftig besonders Erfolgreichen einen besonderen Anreiz.

 

Die Vertreterin des veranstaltenden Fördervereins für Kultur, Denkmalpflege und Naturschutz Züschen Frau Bärbel Stockhausen, die eine kulinarische Stärkung vorbereitet hatte, dankte für die großzüge Förderung der plattdeutschen Muttersprache.